
Wenn Bremsen streiken und Handys schweigen
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10. September 2023Yellowstone´s Dampfende Wunder

Willst du wissen, was Schönheit ist, so gehe hinaus in die Natur.
06. Sep. 2023 - Reisetagebuch Eintrag #136
- BEITRAGSTITEL | geschrieben von Magdalena
Erster Tag im Yellowstone
Nach einer angenehmen und ruhigen Nacht auf dem «Rex Hale Campground», keine 17 Meilen vom Ost-Eingang zum Yellowstone Nationalpark entfernt, klingelt um 04:30 Uhr unser Wecker. Die nächsten Tage wollen wir den Nationalpark erkunden und so viele Attraktionen wie möglich anschauen.
Kurz zu den wichtigsten Fakten. Der Yellowstone-Nationalpark wurde am 1. März 1872 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Welt. Namensgeber ist der grösste Fluss im Park, der Yellowstone River. Der 8.983,17 km² grosse Park ist vor allem für seine geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe sowie für seine Wildtiere wie Bisons, Grizzlybären und Wölfe bekannt. Es gibt fünf Eingänge, um in den Park zu gelangen. Der Eintritt beträgt 35 US-Dollar für einen PKW, (Wohnmobil) inklusive 15 Personen und ist dann an sieben aufeinanderfolgenden Tage gültig (Stand August 2023). Oder ihr habt, wie wir, den «America the Beautiful» Pass und müsst somit keine Eintrittsgebühr bezahlen, da auch dieser Park im Pass enthalten ist.
Kurz nach 5 Uhr morgens durchfahren wir das Eingangstor zum Yellowstone. Wir sind schon gespannt, was uns erwartet. Bei unserer Neuseelandreise 2019 haben wir Rotorua besucht. Die Stadt auf der neuseeländischen Nordinsel ist bekannt für ihre geothermische Aktivität. Und der Geruch, der einem hier um die Nase weht, ist uns bis heute im Gedächtnis geblieben. Mal schauen, ob es im Yellowstone auch so nach faulen Eiern stinkt.
Schon nach fünf Minuten auf der Strasse fällt unser Blick auf was grosses Dunkles. Keine 10 Meter entfernt von uns befindet sich auf dem Hang ein Bär. Nein, nicht nur ein Bär, sondern sogar noch zwei kleine Bären hintendran. Wir sind wieder super vorbereitet und haben die Kameraausrüstung (nicht) griffbereit. Wer hätte den bitteschön damit gerechnet, dass uns so kurz nach dem Eingang gleich ein Bär vor die Augen läuft. Ich knipse ein schnelles Foto, aber das dämmrige Licht und die Einstellung sind nicht optimal. Die Grizzly-Dame nimmt genüsslich einen grossen Baumstamm auseinander und frühstückt erstmal. Nach kurzer Zeit wird es ihr aber zu bunt. Zuschauer beim Essen sind vermutlich nicht so ihr Ding. Sie zieht sich mit ihrem Nachwuchs in die Büsche zurück und lässt uns sprachlos zurück. Wir können es kaum glauben, dass wir einen echten Bären gesehen haben, es ärgert uns zwar, dass wir kein schönes Foto von ihr haben, aber das Erlebnis werden wir nicht so schnell vergessen.
Unser erstes Ziel für heute ist eine der Hauptattraktionen des Nationalparks: der Geysir Old Faithful. Er zählt zu den bekanntesten Geysiren der Erde. Da wir kurz nach 7:00 Uhr dort sind, bekommen wir noch locker einen Parkplatz. So gegen 9:00 Uhr füllt es sich jedoch sehr schnell. Beim Visitor Center kann man nachschauen, wann der nächste Ausbruch ungefähr stattfindet. Fast pünktlich auf die Minute werden Tonnen von Wasser in die Luft gespeit. Der Geysir ist nett anzusehen, jedoch ist für uns das Upper Geyser Basin oder besser gesagt die Old-Faithful-Region interessanter.
Hier findet man die höchste Konzentration von geothermalen Objekten im Park. Wir staunen nicht schlecht, als auf einmal der Castle-Geysir ausbricht und nicht mehr aufhören will, die Wassermassen aus seinem Schlund zu schleudern. In diesem Gebiet des Parks kann man sich einige Stunden aufhalten.
Die Grand Prismatic Spring ist mein persönliches Highlight. Und das schon als ich die ersten Bilder beim Recherchieren sah. Es handelt sich dabei um die grösste Thermalquelle der USA und die drittgrösste der Erde. Ich will dieses Becken unbedingt von der Vogelperspektive sehen. Gut, dass es einen erhöhten Aussichtspunkt gibt. Dieser befindet sich auf halbem Weg zu den Fairy Falls. Der Parkplatz ist zum Bersten voll. Wir halten in einer Haltebucht, ca. 1 Kilometer entfernt vom Parkplatz. Nun heisst es Wanderschuhe anziehen, genügend Trinken mitnehmen und los geht`s. Bis zum Aussichtspunkt sind es vom offiziellen Parkplatz gerade mal 20 Minuten über einen breiten flachen Weg. Der kurze Aufstieg zum Aussichtspunkt ist leicht machbar und lohnt sich meiner Meinung auf alle Fälle.
Wir haben danach noch die Wanderung zu den Fairy Falls gemacht. Das kann man, muss man aber nicht unbedingt. Es war zwar eine schöne und einfache Wanderung, aber der Wasserfall ist jetzt nicht gerade atemberaubend. Wer genug Zeit hat, sollte die Wanderung aber auf jeden Fall machen. Plant ca. 2 Stunden dafür ein.
Aufgrund des vielen Verkehr und Platzmangels bei den Parkplätzen haben wir das Wohnmobil in der Haltebucht stehen gelassen und sind von dort zum Grand Prismatic Spring gelaufen. Das kostet natürlich reichlich Zeit, jedoch spart es einem viele Nerven, wenn es um den Kampf des letzten freien Parkplatzes geht. Es kommt natürlich auch darauf an, zu welcher Zeit man sich hier befindet.
Inzwischen ist es schon 17:00 Uhr. Wir haben einige Kilometer zu Fuss hinter uns gebracht und müssen uns so langsam Gedanken über den Schlafplatz machen. Da sich der Verkehr inzwischen gelichtet hat und der Stau, der sich die letzten 2 Stunden hier durchgezogen hat, aufgelöst hat, wollen wir noch zum Biscuit Basin fahren. Hier sind bei weitem weniger Menschen anzutreffen und wir können die Quelle fast für uns allein geniessen.
Anschliessend geht es für uns weiter zum Madison Campground. Wir wollen unser Glück probieren und nachfragen, ob es eventuell eine Stornierung gegeben hat und sie noch einen Stellplatz für uns freihaben. Wir befinden uns mitten in der Hochsaison und die Campingplätze sind schon 13-6 Monate im Voraus ausgebucht. Je nachdem, wann die Buchungsportale öffnen, und für Reservierungen freigegeben werden. Heute haben wir Glück, denn ein Platz wurde storniert und so können wir mitten im Nationalpark übernachten. Was für ein gelungener und schöner erster Tag.
Zweiter Tag im Yellowstone
Es ist kurz vor 06:00 Uhr und wir sind schon wieder auf den Beinen. Ab geht es zum Norris Geyser Basin. Hierbei handelt es sich um das heisseste, älteste und dynamischste Thermalgebiet des Yellowstone. Die höchste Temperatur, die bisher im Yellowstone gemessen wurde, liegt bei 237 °C bei 326 Meter unter der Oberfläche. Es ist somit nicht empfohlen, ein Bad zu nehmen.
Die Sonne geht gerade auf, als wir das Becken erreichen. Vom Aussichtspunkt aus bietet sich uns eine mystische Landschaft und wir bekommen eine kleine Vorstellung, wie das Ende der Welt aussehen könnte oder wie der Beginn unserer Erde ausgesehen haben muss. Ein Promenadenweg schlängelt sich durch das Norris Geyser Basin, auf dem man die hydrothermalen Merkmale sicher beobachten kann. Bei uns kommt ein etwas mulmiges Gefühl auf. Es ist irgendwie doch ein wenig beunruhigend, wenn man sieht, wie dünn teilweise die Erdkruste bei diesen Becken ist. Da will man auf keinen Fall einen falschen Schritt machen.
Beeindruckt über diesen mystischen Ort verlassen wir das Becken und fahren Richtung Mammoth Hot Springs. Das frühe Aufstehen hat sich auch heute wieder gelohnt und so finden wir noch genügend freie Parkplätze, um Ollie sicher abzustellen. Um die Mammoth Hot Springs, ein grosser Komplex heisser Quellen auf einem Travertinhügel zu besichtigen, packen wir wieder genügend Wasser in den Rucksack. Wir laufen alle Wege gemütlich ab. Nehmen jede Stufe, um ja nichts zu verpassen und kommen ziemlich geschafft kurz nach Mittag wieder beim Wohnmobil an.
Für den Nachmittag haben wir uns heute etwas ganz Besonderes vorgenommen. Wir wollen unbedingt Bisons (Büffel) sehen. Anscheinend hat man im Lamar Valley die besten Chancen dazu. Wir verlassen die Hot Springs und fahren den direkten Weg zum Valley. Wenn da nicht immer die ganzen Strassensperren wären. Im ganzen Park sind Strassenarbeiten. Das bedeutet, es kann öfters vorkommen, dass man an eine temporäre Ampel kommt und dann locker eine halbe Stunde warten muss, bis der Verkehr wieder freigegeben wird. Das ist etwas nervig und kann einen viel Zeit kosten. Aber die Strassen müssen natürlich instandgehalten und renoviert werden. Schlussendlich kommt es einem selbst zugute, wenn sie in einem guten Zustand sind.
Für die 35 Kilometer bis zum Beginn des Valleys benötigen wir deshalb 2 Stunden. Wir werden jedoch gleich zu Beginn des Valleys mit einer riesigen Bisonherde belohnt. Die Herde weidet gerade hinter einem grossen Parkplatz, wir finden auch noch eine Lücke für Ollie und können die Tiere somit perfekt beobachten. Nach gut einer Stunde reissen wir uns los und fahren weiter gemütlich durch das wunderschöne Tal. Für das Lamar Valley sollte man genügend Zeit mitbringen. Die Bisons sind hier zu Hause und spazieren auch ganz gerne mal auf der Strasse und schaffen es, den ganzen Verkehr lahm zu legen.
Wir haben den Nachmittag im Valley reichlich genossen. Es gibt einige Haltebuchten, die einem dazu einladen ein Picknick zu machen, einen Kaffee in dieser grossartigen Natur zu trinken oder einfach nur in die Weiten der Landschaft zu schauen und die Bisons in ihrem natürlichen Lebensraum zu betrachten. Natürlich sollte man auch gelegentlich ein Blick nach hinten werfen. Es kann gut sein, dass auf einmal ein Bison auftaucht.
Dann sollte man zügig ins Auto/Wohnmobil gehen. Bisons sind keine aggressiven Tiere, wenn sie sich jedoch bedroht oder in die Enge getrieben fühlen, ist nicht gut Kirschenessen mit ihnen. Es sollte immer ein Mindestabstand von 23 Metern zu den Tieren eingehalten werden. Wir verlassen am frühen Abend den Park und fahren Richtung Cooke City. Dort gibt es einige Campsites auf First Come, First Serve Basis.
Tag drei im Yellowstone
An unserm dritten Tag im Yellowstone Nationalpark wollen wir das Canyon Village erkunden. Wir haben uns für heute vorgenommen, den „Grand Canyon of Yellowstone“ zu erkunden. Es handelt sich hierbei um eine V-förmige Schlucht, durch die der Yellowstone River fliesst. Wir betreten den Nationalpark wieder sehr früh. Kaum zu glauben was kurz vor 6:00 Uhr schon auf den Strassen los ist. Da wir wieder durchs Lamar Valley fahren, erhoffen wir uns einige Tiersichtungen. Die ersten Bisons lassen nicht lange auf sich warten und bremsen uns ziemlich ein. Ganze 10 Minuten läuft ein Bulle gemütlich vor uns auf der Strasse und wir haben keine Chance, an ihm vorbeizufahren.
Beim North Rim Parking Lot parken wir unser Wohnmobil und wollen von dort aus den North Rim Trail zu Fuss machen. Wenn man nicht so viel Zeit hat, kann man alle Aussichtspunkte auch mit dem Fahrzeug ansteuern. Es sind überall Parkplätze vorhanden. Jedoch kann es schon ab dem frühen Vormittag, zu einer Challenge werden, einen der freien Parkplätze zu bekommen.
Da wir uns diesen Stress nicht antun wollen und es eh viel schöner ist, die Natur zu Fuss zu erkunden, packen wir unseren Rucksack und laufen los. Die Wege sind gut ausgebaut und leicht machbar. Einige der Aussichtpunkte liegen tief in der Schlucht und man hat die beste Aussicht auf den Canyon und den Lower Fall.
Kurz vor Mittag fahren wir dann auf die andere Seite, parken das Wohnmobil beim Upper Falls Viewpoints Parking Lot und wandern hier den South Rim Trail ab. Von dieser Seite hat man wieder einen anderen Blickwinkel auf die beiden Wasserfälle und den Canyon. Wir sind begeistert von der Schlucht und der wunderschönen Natur rund um uns. Die Natur ist einfach der beste Künstler.
Am späten Nachmittag fahren wir dann Richtung Hayden Valley. Dieses Tal ist für ihre wunderschöne Landschaft bekannt. Ebenso kann man mit ein wenig Glück einige Tiersichtungen machen. Wir beschliessen, hier unser Abendessen zu kochen und verbringen einige Stunden im Valley. Bevor wir auf unsere Campsite fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Mud Vulkan und zum Dragon's Mouth Spring.
Vierter und letzter Tag in Yellowstone
Nach einer angenehm ruhigen Nacht im Bridge Bay Campground, brechen wir wieder früh morgens auf. Heute steht noch das Black Sand Basin und der Yellowstone Lake auf unserem Programm. Wir wollen den letzten Tag gemütlich angehen und nochmals die abwechslungsreiche Natur und Landschaft geniessen. Dieser Nationalpark hat für Jung und Alt so einiges zu bieten. Ein Besuch in den Visitor Centers lohnt sich ebenfalls. Es gibt so vieles hier zu entdecken, auszuprobieren und zu unternehmen. Man könnte locker 1-2 Wochen im Park verbringen, ohne dass einem langweilig werden würde. Für uns heisst es gegen Nachmittag aber zusammenpacken und auf zum nächsten Nationalpark. Wir fahren direkt weiter zum Grand Teton Nationalpark.
Falls jemand unter unseren Lesern ist, der auch mal in den Yellowstone Nationalpark gehen möchte, dann haben wir hier noch ein paar Tipps:
- TIPP 1: Startet sehr früh morgens, (vor Sonnenaufgang) um die Highlights, vor den Massen zu erkunden.
- TIPP 2: Tiersichtungen sind meistens bei Sonnenaufgang und kurz bevor die Sonne untergeht. Haltet Ausschau nach geparkten Autos und Menschen mit Ferngläsern.
- TIPP 3: Stellt euch vorab eine Route mit euren "Must See's" zusammen, der Park ist riesig und durch die vielen Strassenarbeiten kann es zu längeren Verzögerungen kommen.
- TIPP 4: Macht ausreichend Pausen zwischen den Highlights und geniesst die herrliche Landschaft, es ist viel zu schade, einfach nur durch den Park zu hetzen.
- TIPP 5: Wenn ihr nicht allzu viel Zeit habt, sucht euch nur wenige Punkte raus. Nicht dass ihr am Schluss enttäuscht seid, weil ihr nicht alles geschafft habt.
- TIPP 6: Es gibt auch ausserhalb des NP sehr schöne Campingplätze auf "First Come, First Serve" Basis. Wenn ihr jedoch die Möglichkeit habt im Park zu übernachten, umso besser. Wir hatten 2x das Glück durch nachfragen noch einen Platz zu bekommen. Es kann gut sein, dass durch eine Stornierung Plätze frei werden. Fragen kostet nichts.
- TIPP 7: Es ist nicht nötig, Tickets vorab zu reservieren. Derzeit kann man noch einfach unkompliziert zu den Eintrittstoren fahren und braucht kein Time Ticket wie in anderen Nationalparks. Die Eintrittskarte ist ab dem Kauftag für sieben Tage gültig.
- TIPP 8: Mit dem «America the Beautiful» Pass spart man sich die Eintrittskosten komplett. Wenn man während der USA-Reise mehrere NP besucht, rechnet sich der Pass auf jeden Fall.
Ollie ist nicht ganz dicht
Nach drei Stunden Fahrzeit kommen wir an unserem Schlafplatz an. Wir haben uns wieder einen Dispersed Campground ausgesucht. Dieser Platz verspricht einen traumhaften Ausblick auf den Grand Teton. Wir haben Glück und finden noch einen Stellplatz. Ganz schön was los hier auf dem Berg. Also eines muss ich jetzt einfach mal loswerden. Auch wenn uns vieles in den USA aufgeregt hat, und wir so einiges nicht verstehen, doof finden, oder uns gar zur Weissglut bringt: Das mit den Dispersed Campgrounds haben sie echt drauf die Amis. Diese Plätze sind wunderschön, oft mitten in der Natur und das alles dann sogar kostenlos.
Eigentlich wollten wir den Nationalpark etwas erkunden, doch wir merken, dass wir etwas Ruhe brauchen. Das frühe Aufstehen, die vielen Menschen und die ganzen Eindrücke aus dem Yellowstone waren dann doch etwas viel. So beschliessen wir die Zeit auf dem Stellplatz zu geniessen und wollen mal nichts zu tun. Doch so ganz funktioniert das dann doch nicht. Ollie macht uns wieder mal einen Strich durch die Rechnung.
Er beschliesst undicht zu werden. Per Zufall kommen wir darauf, dass Wasser unter dem Auto herausläuft, wenn wir duschen. Normalerweise sollte das Wasser in den Grauwassertank fliessen und nicht hinten unter dem Wohnmobil raus. Wir räumen alles aus der „Garage“ aus und begeben uns auf Ursachensuche. Keine 10 Minuten später hat sich eine Menschentraube um Ollie gebildet. Alle Fragen nach was los ist und bieten uns Hilfe an. Wir finden die Ursache schlussendlich alle zusammen nicht. Auch am nächsten Tag, mit Hilfe der anderen ist nichts ausfindig zu machen.
Wir konnten zwar das Leck nicht beheben, aber wir haben in diesen Tagen beim Teton sehr liebe, hilfsbereite Menschen kennengelernt. Trotz Leck und den Ärgernissen hatten wir eine besondere Zeit. Wir haben die Sonnenuntergänge, interessante Gespräche und die Abende am Lagerfeuer in bester Gesellschaft sehr genossen.
Wir haben beschlossen, Ollies Inkontinenz-Problem fürs Erste auf amerikanische Weise zu lösen, sprich, einfach ignorieren. Solange das Wasser nach aussen rinnt und uns drinnen nichts auffällt, belassen wir es erstmals so. Wenn wir dann mal bei einer Werkstatt sind, können wir uns nochmals an die Ursachensuche machen. Für uns geht es jetzt weiter nach Montana. Den hier wartet etwas ganz Wichtiges auf uns. Und was das ist, das erfahrt ihr im nächsten Bericht.
Liebe Grüsse
Reiseroute
25. – 28. Juni 2023Yellowstone Nationalpark
US28. Juni – 01. Aug. 2023Grand Teton Nationalpark
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